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Kampagne

Digitale Inklusionskampagne für Menschen mit Autismus in Deutschland

Diese Kampagne zielt darauf ab, die digitale Inklusion von Menschen mit Autismus in Deutschland zu fördern, indem sie das Bewusstsein für dieses Thema schärft und die digitale Barrierefreiheit verbessert. Durch Engagement in den sozialen Medien, persönliche Erfahrungsberichte und Expertengespräche hebt die Initiative die Bedeutung digitaler Tools für die Förderung von Menschen mit Autismus hervor.

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Ziel des Projekts

  • Sensibilisierung für die Herausforderungen und Chancen der digitalen Integration von Menschen mit Autismus.
  • Förderung barrierefreier digitaler Tools, die das Lernen, die Kommunikation und die Unabhängigkeit verbessern.
  • Förderung des sozialen Dialogs durch persönliche Geschichten, Expertenwissen und Online-Diskussionen.
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Interessengruppen, darunter Nichtregierungsorganisationen, Technologieunternehmen, Pädagogen und politische Entscheidungsträger.

Was digitale Teilhabe verhindert

Viele autistische Menschen stoßen online auf Hürden, die andere nicht sehen. Grelle, blinkende Bildschirme, unklare Sprache, laute Videocalls und komplexe Websites können zu Reizüberflutung, Verwirrung oder Blockaden führen.

  • Paul (24)Berlin

    Jedes Mal, wenn ich mich einlogge, fühlt es sich an, als würde mein Gehirn angegriffen. Die Farben wechseln plötzlich, Dinge bewegen sich. Ich verliere binnen Sekunden die Konzentration.
    Barriere
    Reizüberflutung durch schlechtes digitales Design – visuelle Unruhe, Animationen, Töne.
    Auswirkung
    Vermeidung wichtiger digitaler Plattformen und dadurch Nachteile im Studium.
  • Marah (31)Hamburg

    Wenn das System annimmt, dass ich sprechen oder hören kann, bin ich automatisch ausgeschlossen. Gibt es keine Chat- oder Schreiboption, kann ich am Gespräch nicht teilnehmen.
    Barriere
    Fehlende Kommunikationsalternativen und unflexible Plattformen.
    Auswirkung
    Erschwerter Zugang zu Arbeit und wesentlichen Dienstleistungen.
  • Samuel (19)Köln

    Ich habe mehrere Tage gebraucht, um den Antrag auf Behindertenhilfe auszufüllen. Ich habe nicht einmal den Button gefunden, um das Formular zu starten.
    Barriere
    Kognitive Überlastung, unzugängliche Sprache und schlechtes Interface-Design.
    Auswirkung
    Keine eigenständige Nutzung wesentlicher öffentlicher Dienstleistungen.

Das Web autismusfreundlich gestalten

Viele Websites sind für autistische Nutzerinnen und Nutzer überwältigend oder verwirrend. So machen Sie Ihre Website zugänglicher:

  • Verwenden Sie eine klare, einheitliche Navigation.
  • Vermeiden Sie Videos mit automatischer Wiedergabe und ablenkende Animationen.
  • Bieten Sie Textalternativen an – Chat, Transkripte, Bildbeschreibungen.
  • Verwenden Sie einfache Sprache oder „Leichte Sprache“.
  • Ermöglichen Sie Anpassungen der Darstellung – Schriftgröße, Kontrast und mehr.

Kleine Änderungen, große Wirkung. Entwerfen Sie mit Blick auf alle.

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